
„Wir bringen Nächstenliebe in eine leidende Welt, weil Christus uns zuerst geliebt hat.“
(vgl. 1.Joh 4,19)
Ein Reisebericht
Liebe zeigt sich nicht nur in Worten – sie wird sichtbar im Handeln. Genau das war der Antrieb unserer Reise in die Grenzgebiete der Ukraine: nicht nur aus der Ferne zu helfen, sondern selbst vor Ort zu sein, zuzuhören und zu verstehen. Grenzen zu überwinden – im geografischen wie im menschlichen Sinn ...
Reisebericht Jakob Albisser:
Liebe zeigt sich nicht nur in Worten – sie wird sichtbar im Handeln. Genau das war der Antrieb unserer Reise in die Grenzgebiete der Ukraine: nicht nur aus der Ferne zu helfen, sondern selbst vor Ort zu sein, zuzuhören und zu verstehen. Grenzen zu überwinden – im geografischen wie im menschlichen Sinn.
Die Lage in den umkämpften Regionen ist angespannt und unberechenbar. Trotzdem war es uns wichtig, mit eigenen Augen zu sehen, was unsere Unterstützung bewirkt, und den Menschen zu zeigen, dass sie nicht vergessen sind. Persönliche Begegnungen schaffen Vertrauen, geben Hoffnung und machen deutlich: Hilfe ist für uns mehr als nur ein Konzept – sie ist gelebte Realität und Überzeugung.
Kurz vor unserer Ankunft nahmen die Angriffe in Cherson zu. Während unseres Aufenthalts blieb es zunächst vergleichsweise ruhig. Doch dann kam es kurz zu einem Zwischenfall. In einem Moment wurde aus einer abstrakten Bedrohung eine unmittelbare Erfahrung.
Gerade in solchen Augenblicken wird vieles klarer. Die Dankbarkeit wächst – dafür, diese Reise antreten zu dürfen, für die vielen Menschen die beten für Bewahrung in unsicheren Situationen und für die Möglichkeit, den Glauben nicht nur zu predigen, sondern praktisch zu leben. Vertrauen in Christus bedeutet für uns in diesem Kontext nicht primär Sicherheit im äusseren Sinn, sondern innere Zuversicht – auch dann, wenn die Umstände herausfordernd sind.
Diese Reise hat uns bewegt. Sie hat gezeigt, wie wichtig es ist, Nähe zu schaffen, Verantwortung zu übernehmen und Liebe sichtbar werden zu lassen – dort, wo sie am dringendsten gebraucht wird.
Die Unterstützung, die wir leisten, ist echte Hilfe zur Selbsthilfe. Die Menschen vor Ort warten nicht passiv – sie tragen vielmehr aktiv ihren Teil dazu bei, ihre Situation zu verbessern.
Lesen Sie mehr dazu bald im kommenden Juni Newsletter.
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Die Osteuropa-Mission ist ein überkonfessionelles, christliches Hilfswerk, das humanitäre Hilfe in Osteuropa leistet. In enger Zusammenarbeit mit unseren erfahrenen lokalen Mitarbeitern möchten wir Gottes Nächstenliebe zu Menschen in Not bringen, um die Chancengleichheit zu erhöhen und Unabhängigkeit und Freiheit – vor allem die von Kindern – zu fördern. Wie es unseren Nachbarländern geht, hat auch Einfluss auf uns. Helfen bedeutet, Lösungen für die Probleme von morgen zu erarbeiten. Machen Sie mit!
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– Edmund Burke